Kategorie: Bemerkenswertes

  • I´m a Rocketmääään! Oder: Freie Sicht für freie Ponys!

    I´m a Rocketmääään! Oder: Freie Sicht für freie Ponys!

    „Besondere“ Aufträge sind bekanntermaßen genau unser Ding. Und „besondere“ Aufträge für Tiere erst recht.

    Also waren wir so richtig in unserem Element, als Ponyhengst Rocky (korrekt: Starlite Rocketman), allein unter Pferden, um Hilfe rief. Es kann schließlich nicht angehen, dass alle Nachbarn aus ihren geräumigen Boxen gemütlich rausschauen können, und nur Rocky ein Großraumappartement bewohnt, dieses für ihn aber keine Aussicht bietet!

    Der Auftrag war dementsprechend:
    Bau einer neuen Stalltür, die im Falle eines Boxenwechsels innerhalb der Anlage vor jedes andere Tor gesetzt werden kann, dabei aber optisch zu den bereits vorhanden Stalltüren passt. Gemeinsam mit Rockys Besitzerin wurde also losgeplant, und es kam letztendlich zu der abgebildeteten Stalltür.

    Also wir finden, dass Rocky ganz zufrieden aussieht…

  • Service: Neue Fördergelder von der KfW

    Service: Neue Fördergelder von der KfW

    Die KfW hat ihr Förderprogramm zum Einbruchschutz aktualisiert. Für Auftraggeber von Maßnahmen im Wert von 500,– EUR – 15.000,– EUR gibt es zwischen 10% und 20% der Auftragssumme als Zuschuss. Sollten Sie größere Maßnahmen bis 50.000,– EUR je Wohneinheit planen, könnte Sie vielleicht der Kredit mit neuen Konditionen interessieren.

    Interessant finde ich persönlich, dass auch Maßnahmen für barrierefreies Wohnen gefördert werden. Sollten Sie also zusätzliche Handläufe in Haus und Wohnung benötigen, oder das Bett erhöhen lassen wollen, können Sie auch hierfür in Zukunft Zuschüsse beantragen. Und zwar, ohne dass gleich eine Pflegestufe notwendig ist.

    Aus den Rückmeldungen unserer Kunden wissen wir übrigens, dass die Einreichung des Online-Antrags sehr einfach ist und die Erstattung problemlos funktioniert. Und bei Problemen sind sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter an der Hotline der KfW erreichbar.

    Ein kleiner Tipp am Rande:
    Wenn Sie den Antrag stellen, legen Sie die Antragssummen eher großzügig aus. Erstattet wird sowieso  nur, was Sie an Rechnungen hinterher einreichen. Aber nachträglich die Fördersumme bei unerwarteten Extraausgaben zu erhöhen, ist schwierig.

    Und hier geht´s zur ausdruckbaren Datei für mehr Infos.

  • Alles Definitionssache: P4A-Glas enthält 2 oder 3 Scheiben?

    Neulich im Büro.
    Ich bin dabei, einen Blogartikel zu aktualisieren, und lasse den Gatten Korrektur lesen (schließlich ist er der Fachmann). Der Gatte ist verwirrt ob meiner kreativ-umständlichen Erklärung der diversen Fensterglasscheiben. Besonders meine Definition einer P4A Scheibe, dem zur Zeit gängigen Standard für sichere Fenster, macht ihm zu schaffen.

    Und er besteht darauf, dass die komplette Fensterglassscheibe aus 2 einzelnen Gläsern besteht. Zur Erklärung gibt sich der Tischlermeister sogar die Ehre und zeichnet den Sachverhalt auf.
    Ich selber sehe aber trotzdem 3 einzelne Scheiben.
    Der Geselle, der zufällig gerade im Büro steht, muss als Schiedsrichter die Diskussion beenden und entscheidet klugerweise in meinem Sinn: „Also für mich sind das auch 3 Scheiben.“
    Und nun die Preisfrage: Sind zwei verklebte Scheiben nun nur eine Scheibe – oder bleiben sie individuelle und freie 2 Scheiben?

    Wie würden Sie entscheiden?

    Hier zum besseren Verständnis die Erklärung der Zeichnung:
    Links: eine Glascheibe
    Rechts daneben: Luft (in der Fachsprache: „Scheibenzwischenraum“)
    Rechts neben der Luft des „Scheibenzwischenraums“ (schon für diese Umschreibung lohnt sich der Blogartikel): eine weitere Scheibe
    Die Schlangenlinie rechts daneben: verklebte Sicherheitsfolie
    Und zum Schluss ganz rechts, direkt neben der Schlangenlinie Folie: eine Glasscheibe zum Abschluss!
    Und während die Abstimmung läuft, fange ich schon mal an zu überlegen, ob ich gerade einen Test zur Evaluierung des Selbstverständnisses der einzelnen Mitglieder einer Partnerschaft entwickelt habe…
  • Altgeselle – Junggeselle? Oder: Verwirrende Stausbezeichnungen

    Vor einigen Tagen schrieb ich bereits über unseren Neu-Gesellen.
    Jetzt frage ich mich aber, ob die Bezeichnung richtig ist, denn das Gegenteil von alt ist ja (auch) jung? Und jung isser ja, der Jung´!
    Dabei zwar unverheiratet, aber bereits in festen weiblichen Händen. Ist er jetzt trotzdem ein Junggeselle?

    Und macht der neue Status als Geselle des einen nun automatisch unseren Alt-Azubi und mittlerweile langjährig bei uns arbeitendem 35-jährigen Gesellen nun zu einem Altgesellen? Kommt noch dazu, dass der Mann von seiner Frau  gut gepflegt und gehegt wird. Und auch die Arbeit scheint ihn jung zu halten. Prompt wurde der Mann so knackig, wie er ist, schon einige Mal für den Azubi gehalten.
    Kann man so jemanden also wirklich Alt-Geselle nennen???

    Oft genug sagen wir untereinander einfach „unsere Jungs“. Aber selbst hier müssen wir dann präzisieren, sind doch unsere genetischen Nachkömmlinge ebenfalls „unsere Jungs“.

    Also ist jetzt nur einer unserer Jungs Junggeselle? Oder sind es dann doch eher drei? Dabei sind zwei allerdings noch im Teenie-Alter, also schon fast selbstverständlich unverheiratet (und natürlich darüberhinaus unausgebildet). Sagt man in solchen Fällen dann überhaupt explizit Junggeselle? Auch wenn es den Tatsachen entspricht?
    .
    .
    .
    Aber zur Sicherheit sei noch gesagt, dass wir trotz aller Sprachblödeleien stocknüchtern sind und unsere Arbeit in der Tischlerei sehr ernst nehmen.
    Spaß macht´s trotzdem. Sowohl die Tischlerei als auch das Blödeln. 🙂

  • Einbruchschutz mal preiswert 

    Zugegeben, dieser Humor ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem wollten wir das gerne teilen…

     

     

  • Da brat´ mir doch einer einen Storch…

    Hier der Zwischenstand von einer Zusammenarbeit der Tischlerei mit dem Rintelner NABU:
    Eine StorStorchennest von der Tischlerei Hoppechenwohnung im Rohbau zum Bezug ab der nächsten Saison. Es fehlt noch ein guter Inneneinrichter und ein schicker Fußboden.

    Und richtig, an der Lage muss auch noch gearbeitet werden, der fehlt es eindeutig an einer storchengemäßen Aussicht…

  • Sturmfreie Bude für Senioren: 13 Tipps für barrierefreies Wohnen und Unfallverhütung

    In letzter Zeit haben wir vermehrt Anfragen von Kunden, die ihre Wohnung seniorengerecht(er) umgestalten wollen, um so lange wie möglich in vertrauter Umgebung zu leben.

    Auch wir selber haben und hatten Eltern, die sich das wünsch(t)en.
    Aus diesem Grund haben wir bereits vor 10 Jahren begonnen, die entsprechenden Lehrgänge zu besuchen. Die dort gegeben Tipps wurden mit der Zeit um eigene Ideen erweitert.
    Dabei müssen es nicht immer aufwendige Baumaßnahmen sein. Oft sind es die kleinen, günstigen Veränderungen, die eine große Wirkung haben.
    Hier 13 Ideen, die das Leben bequemer und praktischer machen:

    1. Das Bett erhöhen,
    um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern.

    2. In der Küche auf Vollauszüge umstellen.
    Wenn die Schränke unterhalb der Arbeitsplatte noch nicht komplett mit Schubkästen ausgestattet sind, sollte das geändert werden. Das kann man auch bei bestehenden Küchen machen lassen! Diese Maßnahme erleichtert einerseits den Zugang zu den Inhalten der Schubkästen. Anderseits wird nun die Fläche besser ausgenutzt und die Dinge aus den oberen, schlecht zugänglichen Oberschränken können nach unten umgeräumt werden.
    Wenn das Geld für eine Umrüstung auf Vollauszüge nicht reicht, Küchenkörbe besorgen und die leichteren Dinge hineinsortieren. Diese lassen sich dann bequemer aus den Schränken holen, als dass einzelne Gewürzpackungen oder andere Kleinteile aus der hintersten Ecke rausgekramt werden müssen.

    3. Möbelgriffe von „zierlich“ auf „ergonomisch“ austauschen.
    Bei Arthrose in den Händen erleichtert dies sehr den Alltag.

    4. Bei den Möbelfronten glatte Materialien, gerne mit Kunststoffbeschichtung, bevorzugen.
    Dabei auf gute Kontraste achten (z.B. Küchenfront, Möbelgriffe und Arbeitsplatte). Auf diese Weise wird die Küche sehr viel pflegeleichter und für Sehschwache übersichtlicher.

    5. Bei Treppen die Handläufe optimieren.
    Treppenlifte und Aufzüge sind schön und gut, aber nicht für jeden erschwinglich und lassen einen faul und immobil werden. Lieber, speziell bei wenigen Treppenstufen und geringem Platzangebot, so lange wie möglich beidseitig montierte, individuell auf die Bewohner abgestimmte Handläufe nutzen. Dabei nach Möglichkeit Kunststoff oder Holz bevorzugen (Metall ist unangenehm kalt an den Händen). So bleibt der Mensch in Bewegung (und genau das hält fit!) und spart gleichzeitig Geld.

    6. Fußboden austauschen.
    Um das Unfallrisiko durch Stolperfallen zu minimieren, den Boden frei von Teppichläufern halten und durch perfekte Verlegetechnik Faltenwürfe vermeiden. Glatter Boden ist pflegeleichter, Teppich ist fußwärmer und rutschhemmend.
    Ganz wichtig: Weg mit diesen grauenvollen Stolperfallen den vielen kleinen Fußabtretern vor diesem und jenem Türchen!!! Wenn, dann große, flache Dreckfänger-Teppiche nutzen!

    7. Grundsätzlich für eine gute Ausleuchtung sorgen.
    Um das Unfallrisiko zu senken gilt dies insbesondere in Gefahrenbereichen wie Treppen. Perfekt wäre Leuchtschienen, um die einzelnen Stufen optisch klar abzugrenzen.

    8. Waschmaschinen und Trockner gehören auf den Thron!
    Auf 30 cm hohe Podeste gestellte Waschmaschinen erleichtern den Zugang zur Waschtrommeln und machen die Wäschepflege so viel angenehmer.

    9. Toiletten austauschen.
    Höhere Toiletten -> bessere Mobilität auf dem stillen Örtchen

    8. Handgriffe in Dusche, am Waschbecken oder am WC anbringen.
    Über einen rutschhemmenden Duschbodenbelag müssen wir nicht erst sprechen, oder?

    9. Hocker in der Dusche und vor dem Waschbecken aufstellen.
    Für eine bequeme Körperhygiene.

    10. Nach außen aufgehende Türen montieren.
    Jeder, der in seinem Haus neue Türen einbauen lässt, achte bitte darauf, dass Türen, besonders die Wohnungstür und die des Badezimmers, nach außen aufgehen: Wenn ein hilfebedürftiger Mensch hinter der Tür liegt, ist diese sonst extrem schwer zu öffnen

    11. Auf breite Türdurchgänge achten.
    Weiterhin bitte, wenn irgend machbar, bei neuen Türen eine Türenbreite von 98,5cm verbauen! Damit ist der Durchgang auch für Rollatoren und Rollstühle breit genug. Zur Not kann man zwar Türen bei entsprechendem Raumangebot auch nachträglich verbreitern, dann aber mit erhöhtem Aufwand.

    12. Wasserkisten anliefern lassen.
    Sich das Wasser von den Kindern bringen lassen, wollen viele Senioren nicht. Bloß keinem Angehörigen extra Arbeit machen und lieber selbstständig leben! Aber auf eigene Faust Wasser kaufen, ist extrem anstrengend und lässt einen jeden Schluck gut überlegen. Dabei sorgt genug getrunkenes Wasser für einen guten Kreislauf, eine ordentliche Verdauung und flutschende Transmitter im Gehirn, beugt also einer Demenz vor.

    13. Bei Bedarf: einen guten Pflegedienst engagieren.
    Um es mal drastisch zu formulieren: Menschen wollen mit ihren Angehörigen Zeit (quality time!) mit schönen Dingen verbringen, nicht von ihnen unwürdig den Hintern abgeputzt und die Tabletten vorgezählt bekommen. Bei der Krankenkasse nach Kostenübernahme für diese Profi-Arbeit fragen.

  • Kollegenarbeit

    Neulich war mal wieder ein Firmenportrait über einen „Kollegen“ in der Zeitung, der das Thema Sicherheit nun auch für sich entdeckt hat.
    Er sichert jetzt auch die Wohnungen und Häuser seiner Kunden. Jawoll!

    Damit haben wir auch grundsätzlich kein Problem, ist doch mittlerweile die Nachfrage so groß, dass trotz Mitbewerb genug für uns zu tun bleibt.
    Ärgerlich ist nur, wenn hier ein unfähiger Betrieb auf den Zug „Sicherheit“ aufspringt, um eine neue, lukrative Einnahmequelle zu erschließen, auch wenn er keinen blassen Schimmer von der Materie hat. Denn leider/zum Glück hatte der fachkundige Tischlermeistergatte eine Begehung bei einem von diesem „Kollegen“ versorgten Kunden und entdeckte bei der Gelegenheit massive diverse Mängel.
    Zwar wurden Qualitätsbeschläge bekannter Marken verbaut, diese allerdings in den falschen Materialien (Fenster und Türen aus Holz, Alu und Kunststoff benötigen oft unterschiedliche Sicherheitsbeschläge). Und dann auch noch falsch in den Bauteilen und dem Mauerwerk befestigt.
    Der Knaller war ein mittels Silkon festgeklebter Beschlag, der Einbrecher abhalten soll… Sicherheit geht definitiv anders!

    Unser Kunde ist von uns über die mangelhafte Sicherung seines Hauses informiert und kann nun nachbessern lassen.
    Aber wie viele andere Kunden verlassen sich auf die von ihren Handwerkern ausgeführte Arbeit? Erst recht, wenn sie so reißerisch beschrien wird, wie in diesem speziellen Fall in der Zeitung zu lesen war.

    Vom „Kollegen“ ist das ein verantwortungsloses Unding:
    Wir erleben täglich von Einbrüchen traumatisierte Kunden, die sich nach dem Vorfall nicht mehr sicher fühlen und manchmal sogar die Hilfe von Psychotherapeuten benötigen. Manche verkaufen tatsächlich ihre Häuser, weil sie sich in den von ihnen langjährig bewohnten Gebäuden auf einen Schlag nicht mehr sicher fühlen!
    Und jetzt kommt noch der Vertrauensbruch durch den unterirdisch mies suboptimal gearbeitet habenden Handwerker hinzu…
    Wo bleibt da die Berufsehre? Der Stolz auf den guten Ruf, der, nebenbei bemerkt, mit solchen Machenschaften alle anderen in der Branche Beschäftigten ebenfalls runterzieht?
    Und wo bleibt die Menschlichkeit und Integrität? Wie kann ich es, nur im Namen ein paar verdienter Euros, verantworten, hier die Seele von Menschen dauerhaft zu schädigen, ihnen einen großen Teil ihrer Lebensqualität zu rauben?
    Steht es tatsächlich so schlecht um diesen Betrieb, dass er solche Mittel nötig hat?
    Oder sind die Inhaber des Betriebs tatsächlich so verantwortungslos und dämlich naiv zu glauben, dass ihr unmögliches Handeln keine Folgen haben wird?

  • Sommer in Schweden: Unser Azubi erweitert seinen Horizont

    Nach sehr guten Erfahrungen beim letzten Azubi gehen wir in Bezug auf unsere Ausbildungsarbeit neue Wege:
    Wenn wir einen Azubi als geeignet ansehen, geben wir ihm die Chance, über den Tellerrand unserer Tischlerei hinauszuschauen und Tischlerarbeit in anderen Ländern kennenzulernen.

    Unser derzeitiger Auszubildener Timo Stange hat mutig diese Möglichkeit genutzt und wird in den nächsten 4 Wochen in der „snickeri“ von Jörg Strupat in Schweden neue Erlebnisse und Eindrücke gewinnen.

    (Und unter uns gesagtGruppenbild mit Schweden:
    Dieses Bild ist übrigens ein kleines Wunder, denn außer dem Herrn links auf dem Bild (Jörg Strupat) hatten die anderen beiden Protagonisten vor lauter Aufregung ganz schön weiche Beine…)

    Timo, wir wünschen dir ein ganz tolles Praktikum und Erfahrungen, die dich über deine Ausbildung hinaus wachsen lassen!

    Und ich verdrücke kein einziges Rührungstränchen, weil aus Kindern Leute werden…niemals…

    31.07.2025 – Aktueller Hinweis zu Praktika bei der Brovillan Snickeri

    Unser damaliger Azubi berichtete uns nach dem Praktikum von einigen „Spezialeffekten“. Mein Mann, für eine Woche ebenfalls vor Ort, war einmal sogar live dabei und konnte das somit auch bestätigen. Das waren für uns aber nachvollziehbare und „handelbare“ Sondersituationen.

    In den letzten Jahren haben sich die Bedingungen für Praktikanten dort jedoch deutlich verschlechtert. Das kommuniziert so übrigens auch die Handwerkskammer Hannover.

    Wir selber haben das nicht glauben wollen, aber tatsächlich: Unsere aktuellen Erfahrungen (Stand 2025) zeigen, dass der Betrieb mit den Praktikanten nicht mehr verantwortungsvoll umgeht (mangelhafte Sicherheitsstandards, fachfremde Tätigkeiten, Ausnutzung, unangebrachte und teure Unterbringung im Stil der Saisonarbeiter, finanzielle Haftung für Fehler des Betriebsinhabers und damit verbundener unangebrachter Bereicherung).

    Aus diesem Grund raten wir mittlerweile von einem Praktikum dort ausdrücklich ab.

    So, so schade! Unsere Azubis haben bereits Praktika in Norwegen, Finnland und Irland gemacht. Und es waren durch die Bank wunderbare Erfahrungen – so jedenfalls die Rückmeldungen aller Auszubildenden! (Danke für die vielen Male tolle Organisation durch die Handwerkskammer Hannover!)

    Und dann so was …

  • Telefonbücher können so spannend sein!

    Die Saison ist eröffnet! Jedenfalls für die Anzeigenverkäufer von Telefonbuch, Gelbe Seiten und wie sie alle heißen.
    Grund genug, sich mal wieder ganz genau unsere bisherigen Einträge anzusehen, wobei es dieses Jahr zu einer Überraschung kam, entdeckte ich doch unter den Einträgen der Schwarzen Schafe im Bereich Schlüsseldienst und Notöffnungen einen Nachbarn, kaum 50m von uns entfernt! Dass dieser Türen öffnet, war für uns ein absolutes Novum, dachten wir doch bis jetzt immer, dass er sein Geld mit dem Verkauf von Tannenbäumen verdient?

    Und nun hoffe ich, dass ich heute Nacht vor lauter Neugierde trotzdem schlafen kann, treibt mich doch folgende zentrale Frage um: Weiß der Nachbar, dass seine Adresse von einem schwarzen Schaf missbraucht wird?
    Oder nimmt er tatsächlich Geld dafür, dass er das Risiko eingeht, im Fokus der Verbraucherschützer zu landen, weil er seine Adresse an eins dieser „Schätzchen“ zum Zwecke weiteren Raubrittertums vermietet hat?

     

  • Wo „Reparaturen“ draufsteht, sind auch „Reparaturen“ drin!

    Es ist Montag Morgen, 9.57 Uhr.
    Das Telefon geht, in der Leitung ist eine ältere Dame:

    „Entschuldigen Sie bitte die Störung, ich hoffe ich belästige Sie nicht. Machen Sie auch Kleinigkeiten?“
    Ich: „Aber sicher! Wo sollen wir denn den Nagel in die Wand schlagen, damit Sie das Bild aufhängen können?“
    Kundin: „Nein, das ist es nicht. Ich bin umgezogen, und jetzt ist die Wischleiste meines Schranks defekt. Könnten Sie die reparieren oder erneuern? Den Schrank würde ich aber gerne behalten.“

    Und nun kamen mir doch bald die Tränen: Was ist nur in unserer Gesellschaft los, dass es Kunden schon fast peinlich ist, sich wegen ganz normaler Anfragen oder Reparaturaufträge zu genieren?
    Ist es denn so ehrlos für Handwerker, wegen Kleinkram zum Kunden zu fahren?
    Was haben diese Menschen zuvor mit den Kollegen erlebt?

    Aber um es mal klipp und klar zu sagen:
    Fa. Hoppe erledigt auch Kleinstaufträge. Egal, ob es ein Kratzer in der Oberfläche eines Schranks oder des Fußbodens ist. Oder ob es durch ein Fenster zieht, und das nachgestellt werden muss. Oder ob Möbelteile ausgetauscht werden müssen.

    Also bitte haben Sie keine Scheu, wegen solcher „Kleingkeiten“ anzurufen. Solange Sie bereit sind, unsere Rechnungen zu zahlen, kommen wir gerne zu Ihnen, um Ihnen zu helfen. Schließlich müssen sich unsere zahlreichen Fortbildungen speziell zum Thema Reparaturen doch lohnen!

  • Was ist eine Preisspanne? Und wo liegt unsere?

    Was ist eine Preisspanne? Und wo liegt unsere?

    Neulich wurden wir bei Facebook zu unserer Preisspanne befragt.
    Und jetzt sitze ich hier, möchte gerne diese Frage beantworten – und bin am Grübeln, was genau mit „Preisspanne“ gemeint ist.

    Der Duden (www.duden.de) hat folgende Antwort dazu:
    Preis­span­ne, die
    Wortart: Substantiv, feminin
    Worttrennung: Preis|span|ne
    Bedeutung: Spanne zwischen dem höchsten und niedrigsten Preis, zu dem eine Sache oder Dienstleistung angeboten wird
    Betonung: Pre̲i̲sspanne

    Aaahh!
    Okay, dazu kann ich gerne antworten:
    Bei uns gibt es keine „Spanne“. Wir würfeln unsere Preise nicht aus, sondern kalkulieren sie. Und erhalten so einen Preis, der keine Spanne bietet. Es kann nämlich nur einen geben! Einen einzigen Preis!

    Oder geht es bei der Anfrage eher um das Preisniveau, und fb hat einfach die vorgegebenen Begriffe sehr unglücklich gewählt?
    Dann muss ich etwas weiter ausholen:
    Wir sind stolz auf unsere ausführliche und faire Beratung. Es mag kaufmännisch gesehen ein Fehler sein, aber wir raten immer zur aus unserer Sicht optimalen Lösung, nicht unbedingt zur umsatzbringendsten.
    Und wenn das bedeutet, ein Fenster nur neu einzustellen, statt ein neues zu verkaufen, dann wird halt genau das gemacht – Umsatz hin, Gewinn her.

    Kein Kunde und keine Anfrage sind gleich. Und doch wird jeder bei uns individuell beraten, egal, ob er einen neuen Zylinder braucht, eine Macke an einem Möbelstück repariert bekommen möchte – oder doch lieber ein komplettes Haus einbruchgesichert haben will.

    Unsere Arbeit wird auf hohem Niveau von fachlich top ausgebildeten Mitarbeitern ausgeführt, die sich regelmäßig fortbilden. Dazu legen wir großen Wert darauf, vor Ort möglichst sauber zu arbeitern, ohne unnötigen Dreck zu verursachen oder zu hinterlassen.

    Diesen Aufwand, den wir betreiben, müssen wir uns bezahlen lassen. Würden wir das nicht machen, würde es uns so gehen wie so vielen anderen Tischlereien in der Vergangenheit: Wir müssten den Betrieb aufgeben, weil nicht rentabel arbeitend.

    Insofern sind wir unseren „Preis wert“ und, bei peniblem Vergleich der Leistungen, oft sogar der „günstigste“ Anbieter.
    Aber definitiv nicht „billig“.

  • Anzeigengestaltung – und unterschiedliche Sichtweisen dazu

    Unsere neue Anzeige...legt nahe, dass wir das Gewerbe gewechselt haben???
    Unsere neue Anzeige…
    …legt nahe, dass wir das Gewerbe gewechselt haben???

    Heute musste es endlich sein: Ich habe mit viel Blut, Schweiß und Tränen unsere Anzeige umgestaltet (und bei der Gelegenheit ein weiteres Mal unserem Schrifti hinterhergeweint).
    Aber wenigstens hatten der Tischlermeister und ich viel Spaß bei den Wortspielereien zum neuen Text.

    Als ich dann ganz begeistert unserem hoffnungsvollem Nachwuchs die Anzeige präsentiere, dämpft der der meine Begeisterung radikal:
    „Ist ja alles ganz gut und schön, Mama. Aber warum sollen die Leute draußen bleiben?“, fragt der nun 11-Jährige mich irritiert.
    Und der noch 12-Jährige dagegen wundert sich, dass wir die Seiten gewechselt haben: „Mama, warum soll der Einbrecher draußen bleiben, weil wir da waren? Haben wir denn schon alles geklaut???“

    Ich gehe jetzt mal in den Keller und überdenke meinen Humor und Wortwitz…

  • Ganz normale Fensterreparaturen. Oder: Zu Fans mutierte Kunden

    Ganz normale Fensterreparaturen. Oder: Zu Fans mutierte Kunden

    Neulich hatten wir Besuch der besonderen Art:
    Ein Kundenehepaar kam vorbei und bezahlte seine Rechnung persönlich. Mit denkwürdigen Begleitumständen:

    Denn kaum durch die Tür gekommen, stürmte die gute Frau gleich auf meinen Tischlermeistergatten zu und umarmte ihn fest, anschließend war ich an der Reihe.

    Was geschehen war?
    Die Antwort: Eigentlich nichts besonders, jedenfalls nicht für uns:
    Wir nahmen einen Anruf mit Reperaturauftrag entgegen und vereinbarten den Termin dafür.
    Anschließend war der Geselle da, machte bei den guten Leuten die Balkontür gängig und stellte ein Badezimmerfenster neu ein.
    Soweit also „business as usual“.
    Dementsprechend waren wir immer noch etwas verdutzt, auch wenn wir uns darüber natürlich sehr freuten.

    Also ging das Ehepaar weiter in´s Detail:
    Unsere Neukunden waren vorher mit einem defekten Fenstergriff bereits bei zwei anderen Firmen, die ihnen erklärten, dass hier nichts mehr zu reparieren sei, es müsse eine neue Balkontür verbaut werden. Und der dritte angefragte Betrieb hat sich bis heute nicht gemeldet.

    Nachdem sich nun dank der „alltäglichen Reparatur der Extraklasse der Balkontür“ quasi als überraschender Nebeneffekt herausstellte, dass auch das Bad-Fenster, welches beim Hauskauf als reines Kippfenster angegeben wurde, doch zum Drehöffnen geeignet ist, war die Begeisterung perfekt: Nach eigener Aussage stand die Kundin den ganzen Tag im Bad – und öffnete und schloss glückselig ihr Fenster mit so einer Inbrust, dass ihr Mann sich wohl schon ernsthafte Sorgen um sie machte.
    Ich denke aber, er muss keine Angst haben: Seine Angetraute leidet nur unter akuter Tischlerei-Hoppe-Begeisterung!
    Was vielleicht ansteckend sein mag, aber auf keinen Fall die Lebensqualität mindert!

    PS:
    Die von der Kundin beauftragte Umarmung des Gesellen habe ich dann einige Tage später trotz heftiger Gegenwehr tatkräftig weitergegeben.
    Aber nein, ein Foto gibt es nicht davon.

  • Blogkommentare und unsere Gedanken dazu

    Neulich schneite ein Hilfeschrei in unseren Blog rein, getarnt als beleidigender und unflätiger Blogkommentar, der zu allem Übel auch noch anonym eingereicht wurde.
    Wir fühlten uns zwar betroffen, dass es jemanden so schlecht geht, dass er unseren Blog als Plattform für seinen Hilferuf nutzen möchte, allerdings haben wir es uns zur Vorgabe gemacht, keine anonymen Kommentare auf unserem Blog zuzulassen. Zumindest wir als Betreiber wollen wissen, wer hinter den Aussagen, die in unserem Blog geäußert werden, steckt.

    Wir selber sehen uns leider außerstande, hier zu helfen, weil wir uns die Ausführung von Tischlerarbeiten als berufliches Ziel gesetzt haben, nicht die Therapie von kranken Mernschen. Dazu gibt es besser geeignete Fachkräfte.