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Mal was anderes als Corona: Tischlermeister goes „Fortbildung“. Und zwar EU-gefördert.

Diesmal zur Abwechslung ein Beitrag, der sich weniger an unsere Kunden, sondern mehr an unsere Kollegen, wendet.

Den Tischlermeister dürstete es nach neuem Wissen und einer fachlichen Weiterentwicklung.

Dabei fanden wir es mit entsprechendem Vorlauf und gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern (Danke, Jungs!) relativ einfach, sich für die Präsenzstunden der Seminare und die Lernerei zu Hause zeitliche Freiräume zu organisieren.

Dummerweise hat aber der Gott der Betriebswirtschaft vor dem begehrten neuen Wissen hohe Kosten für Lehrgänge und Prüfungen gesetzt – was einen als KMU (Kleines oder Mittelgroßes Unternehmen) schon mal in´s Ächzen bringen kann.
Ihr versteht das Problem?!

Da aber auch die Europäsche Union weiß, dass ein „mehr“ an Wissen zwar nicht immer, aber doch auffallend häufig, mit einer positiven Entwicklung von Betrieben, und damit Regionen, zusammenhängt, werden solche Fortbildungen gefördert.

Und, liebe Leute, das looohnt sich! Vor allem bei größeren Geschichten.
Ja, es kostet etwas Zeit, sich in das richtige Förderprogramm reinzufrickeln.
Zum zweiten Mal ja, es kostet Zeit und Nerven, den Antrag samt zusätzlich benötigten Informationen fertig zu machen.
Und zum dritten Mal ja: Die Fördertöpfe sind nicht unendlich groß, daher sollten sich Fortbildungswillige frühzeitig um Förderung bemühen.

Aber man ist mit dem Papierkram nicht allein: Die praktische Umsetzung der Förderung übernimmt für die niedersächsischen Unternehmen die NBank (www.nbank.de), und die Leute dort verstehen ihr Geschäft!
Wenn man sich erstmal zum richtigen Ansprechpartner durchtelefoniert hat (der Laden muss wirklich gigantisch groß sein…), wird einem geduldig und freundlich weitergeholfen.

Umgerechnet auf die Fördersumme und unsere in den Antrag investierte Zeit ergab sich für uns jedenfalls eine Förderung, die den Aufwand durchaus lohnte.

Daher unser Tipp für die Fortbildungswilligen unter den Lesern dieses Beitrags:
Bevor ihr euch zu einer Fortbildung anmeldet, informiert euch auf alle Fälle bei der NBank, ob ihr gefördert werden könnt! (Bei uns war es der ESF, der Europäische Sozialfonds.)
Fragen kostet nichts, und falls die Förderung klappt, werdet ihr für das eingesparte Geld in euren Betrieben sicher anderweitig Verwendung finden, gerade in Zeiten von Corona (okay, nun habe ich das böse Wort mit C doch noch reingebracht, aber es passt einfach so gut) und den damit verbundenen Gewinneinbußen.

Und noch als Extratipp, falls die Nachfrage nach Eurem Angebot seitens der Kunden nach der Krise nicht wieder sofort auf 100% hochgeht: Nutzt die freie Zeit, nicht nur euch, sondern auch eure Mitarbeiter per ESF o.ä. zu fördern:
Der Mitarbeiter freut sich über die Anerkennung und Förderung – und ihr habt eine hochmotivierte, echte Unterstützung in eurem Laden, Unternehmen oder Werkstatt. Ohne, dass es gar zu sehr auf dem Konto schmerzt.

So dass ihr aus der Krise auch eure Vorteile ziehen könnt!

Autor:

Tischlerfrau

Ich bin die "Tischlerfrau": Ehefrau vom Tischlermeister, Mutter von zwei Jungs, Frauchen und Möchtegernchefin vom Tischlerhund Ember.

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